Scheidenpilz – Warum viele Frauen im Urlaub besonders anfällig sind

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Scheidenpilz im Urlaub

Scheidenpilz (Vaginalpilz) im Urlaub?

Scheidenpilz im Urlaub? Das ist sicher so ziemlich das Letzte, woran „Frau“ denken möchte, wenn es an die Urlaubsvorbereitungen und ans Packen geht.

Dennoch ist Scheidenpilz (Vaginalpilz) auch oder gerade im Urlaub häufig ein ungebetener Gast, was die Freude an der schönsten Zeit des Jahres ganz erheblich trüben kann.

Dabei könnte der Urlaub so schön sein, gäbe es nicht die Gefahr einer lästigen Pilzinfektion durch den pathogenen Hefepilz Candida albicans.

Damit der Urlaub dennoch nicht zum Reinfall wird, sollten Sie sich über die Entstehung und Prävention von Pilzinfektionen gründlich informieren, aber auch Scheidenpilz-Präparate bei Ihrer Reiseapotheke berücksichtigen.

Urlaubsstress vermeiden und Scheidenpilz verhindern

Es ist kein Zufall, dass ein Scheidenpilz gerade im Urlaub entsteht. Bereits vor dem Reiseantritt befinden sich die meisten Menschen im Dauerstress. Die Vorbereitungen für den Urlaub laufen auf Hochtouren.

Sie erreichen endlich Ihren Urlaubsort, jedoch Ihr Immunsystem ist von den Strapazen derart geschwächt, dass es sich nicht mehr ausreichend vor Krankheitserregern schützen kann. Der Körper kann daher im Urlaub leichter von schädlichen Pilzen befallen werden. Hinzu kommt das feucht-warme Klima, wodurch der Pilzbefall gefördert und die Vermehrung von Scheidenpilz (Vaginalpilz) begünstigt wird.

Scheidenpilz durch unzureichende Hygiene in Hotelanlagen

Unsaubere Hotelanlagen können für Reisende zum Verhängnis werden. Bei mäßigen hygienischen Verhältnissen finden Hefepilze, aber auch andere pathogene Pilze einen guten Nährboden, um sich auszubreiten.

Aber auch in edlen Hotels können Ansteckungsquellen vorhanden sein. Auf den Toilettenbrillen von Sanitäranlagen befinden sich häufig Keime. Prinzipiell können auch Türklinken eine Ansteckungsgefahr für Scheidenpilz (Vaginalmykose) darstellen.

Im Urlaub sollte beim Benutzen der Hoteltoiletten also Vorsicht geboten sein. Vor allem aber öffentliche Toiletten am Strand oder in Restaurants sollten vor der Benutzung nochmals gereinigt werden.

Scheidenpilz lauert im Pool

In den beheizten Swimmingpools machen es sich die schädlichen Pilze/Hefepilze gern gemütlich und finden bei der durch das Chlor gereizten Haut einen optimalen Angriffspunkt.

Zur Vorbeugung kann beim Schwimmen das Einfetten der Intimzone mit einer stark fettenden Creme wie Vaseline ratsam sein. Dadurch wird der Vaginalbereich für eine gewisse Zeit geschützt.

Nasse Badeanzüge und Badehosen sollten nach dem Badespaß schleunigst ausgezogen werden.

Falls Sie zu den Frauen gehören, die häufiger unter Scheidenpilz leiden bzw. anfällig dafür sind, dann sollten Sie das Schwimmen in Pools, aber auch Dampfbäder-, Sauna- und Whirlpool-Besuche möglichst meiden.

Schwimmen Sie stattdessen lieber im Meer, da sich der pathogene Candida Hefepilz im salzigen Meerwasser gar nicht wohl fühlt und vom Meerwasser keine Gefahr für einen Scheidenpilz droht.

Intimreinigung fördert die Entstehung von Scheidenpilz

Viele Frauen neigen im Urlaub dazu, sich aufgrund der Hitze mehrmals am Tag besonders im Intimbereich ausgiebig zu waschen.

Jedoch wird durch die intensive Benutzung von Waschlotionen oder gar Intimsprays das natürliche Gleichgewicht der Haut zerstört. Ohne ihren Schutz kann sich die Haut gegen Eindringlinge schlecht zur Wehr setzen. Die Pilze können sich daher ungehindert verbreiten und es kommt zur Scheidenpilz-Infektion.

Besser ist daher das Waschen mit klarem Wasser. Wenn Sie auf eine Seife nicht verzichten möchten, so benutzen Sie eher eine milde Intimlotion mit einem pH-Wert von 4, damit die Scheide ausreichend Schutz erhält bzw. die Scheidenflora nicht zerstört wird.

Reiseapotheke gegen Scheidenpilz nicht vergessen

Weil es leider trotzdem passieren kann, dass Sie sich im Urlaub mit einem Scheidenpilz infizieren, sollten Sie dies bei der Zusammenstellung Ihrer Reiseapotheke mit berücksichtigen und ein wirksames Erste-Hilfe-Präparat gegen die Candida Pilzinfektion dabei haben.

Deshalb sollten Sie vor dem Antritt der Reise zuverlässige Scheidenpilz-Produkte (Antimykotika) besorgen. Sind Sie erst am Urlaubsziel angekommen, so erweist sich die Suche nach einem entsprechenden Präparat meist schwierig. Hinzu kommt, dass Produkte zur Behandlung von Scheidenpilz in einigen Reisegebieten verschreibungspflichtig sind. Eine mit Antimykotikum ausgestatte Reiseapotheke sollte daher bei keiner Urlaubsreise fehlen.

Fazit:

Besonders Frauen neigen dazu, sich gerade während ihrer Erholungszeit in fremden Ländern mit einem eher unschönen Urlaubssouvenir zu infizieren: einem Scheidenpilz, auch als Vaginalmykose oder Vaginalpilz bekannt.

Mit den richtigen Vorbeugemaßnahmen können Sie das Scheidenpilz-Risiko jedoch deutlich minimieren. Und falls es dennoch zu einer Pilzinfektion kommt, ist es sinnvoll, mit einem Antipilz-Präparat aus der Reiseapotheke sofort dagegen vorgehen zu können.

Eine Anmerkung noch zum Schluss: Sollte auch Ihr Partner Anzeichen einer Genitalpilz-Infektion zeigen, sollte auch der Penispilz sofort behandelt werden, um einen Ping-Pong-Effekt zu vermeiden.

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