Wie ein versteckter Hefepilz Sie krank machen kann

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Versteckter DarmpilzEin versteckter Hefepilz, überwiegend der Candida albicans, kann sich unter bestimmten Voraussetzungen unkontrolliert vermehren und eine Vielzahl von verschiedenen Beschwerden hervorrufen.

Aufgrund der unterschiedlichen Beschwerden und Krankheiten, die als Folge der pathogenen Vermehrung der Hefepilze aus der Candida-Familie auftreten, kommen Betroffene häufig gar nicht auf die Idee, dass es sich um eine versteckte Pilzinfektion handeln könnte.

Nicht selten beginnt in solchen Fällen für die betroffenen Personen eine Odyssee von Arzt zu Arzt, ohne dass sich eine dauerhafte Heilung einstellt. Dabei liegt die Lösung in Form der Bekämpfung des Candida albicans auf der Hand, man muss das Problem nur richtig erkennen.

Allerdings ist die Diagnose einer Pilzinfektion, wenn es sich nicht um eine äußerlich erkennbaren Candida-Pilz handelt, nicht immer einfach. Treiben die Pilze im Inneren ihr Unwesen, wie beispielsweise beim Darmpilz, können sie sich recht gut hinter anderen Krankheiten verstecken.

Beschwerden, die der Candida albicans auslösen kann

Häufig treten mehrere Beschwerden bzw. Erkrankungen gleichzeitig auf, sobald sich der Candida erst mal im Körper ausgebreitet hat.

Hierzu zählen chronische Müdigkeit, das Reizdarmsyndrom, Kopf- und Muskelschmerzen, Muskelzuckungen, wiederkehrender Genitalpilz in Form von Scheidenpilz bei Frauen oder Penispilz bei Männern, juckende Hautausschläge, Schuppen, Akne und einige mehr.

Je länger die Wucherung des pathogenen Pilzes unerkannt bleibt, desto mehr kann er sich natürlich ausbreiten und weiteren Schaden anrichten.

Häufig kommt jedoch ebenso vor, dass die Pilzinfektion in Form eines Genitalpilz oder Mundpilz zwar erkannt und behandelt wird, aber dennoch immer wiederkehrt.

Deshalb sollte gleichzeitig auch der Darm mit saniert werden, da sich der Candida albicans meist auch den Weg zum Darm bahnt und der Darmpilz ziemlich leichtes Spiel hat, wenn die Abwehr bereits geschwächt ist und die Darmfora aus dem Gleichgewicht ist.

Wie kommt es zur Candida Infektion?

Zur Candida Infektion kommt es in der Regel, wenn das Immunsystem geschwächt und die Darmflora nicht mehr die genügend „gute Bakterien“ aufweist, die den Kampf gegen die schädlichen Pilze aufnehmen können, um diese im Schach zu halten.

Besonders oft passiert dies nach der häufigen Einnahme von Antibiotika oder anderen Medikamenten, die das Immunsystem schwächen.

Aber auch eine falsche Lebensweise und minderwertige, zuckerreiche Ernährung, regelmäßiger Stress etc. können ebenfalls zur Belastung für den Körper werden und so die Abwehr schwächen, wodurch der Candida albicans unkontrolliert wuchern kann.

Neben dem Hefepilz können sich auch schädliche Bakterien und Viren relativ ungestört vermehren, da sie wenig Gegenwehr erfahren. Chronische Erkrankungen und Entzündungen, Gelenkprobleme, Verdauungsbeschwerden, wiederkehrende Harnweginfektionen, Allergien, Stimmungsschwankungen sind nur einige der möglichen Folgen.

Candida: Ein häufiges, aber oft unerkanntes Problem

Candida Infektionen sind durchaus üblich, jedoch erkennen viele Betroffene sie nicht und auch viele konventionelle Ärzte neigen dazu, den Candida-Pilz zu ignorieren. Die Schulmedizin basiert überwiegend auf einem schwarz-weiß-Schema, entweder wird eine Krankheit erkannt bzw. nachgewiesen oder nicht.

Ist jedoch keine klare Diagnose erkennbar, können Patienten die unangenehme Erfahrung machen, sogar im eigenen Umfeld als Hypochonder zu gelten. Teilweise verdanken solche Patienten die Aufklärung der Hintergründe ihrer Krankheiten eher einem Zufall/Glücksfall.

Zwar ist inzwischen allgemein bekannt und anerkannt, dass AIDS-Patienten häufig unter Pilzinfektionen leiden (was dem geschwächten Immunsystem geschuldet ist) und oft eine langfristige Antipilz-Behandlung benötigen.

Auch Diabetes-Patienten neigen zur Candida Infektion, denn Hefepilze lieben Zucker. Der Soor bei Babys wird mit einer antimykotischen Behandlung bekämpft, ebenso wie der Vaginalpilz bei Frauen oder Eichelpilz bei Männern. All diese offenkundigen Pilzinfektionen werden in der Regel schnell erkannt und behandelt.

Leider sieht es bei subtileren Problemen im Zusammenhang mit dem Candida-Pilz häufig anders aus. Diese werden immer noch zu oft ignoriert und nicht in Zusammenhang mit den Beschwerden der Betroffenen gebracht. Heilpraktiker dagegen diagnostizieren die Hefepilzinfektion deutlich häufiger.

Möglicherweise liegt dies daran, dass immer noch nicht allzu viele Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet vorliegen. Der allgemeine Konsens ist jedoch, dass die pathogene Wucherung der Hefepilze durch eine Reihe von Faktoren ausgelöst wird. Hierzu zählen: zuckerreiche, fettreiche und ballaststoffarme Ernährung, geschwächtes Immunsystem durch häufigen Einsatz von Antibiotika, Antibabypille, Östrogene oder Steroide sowie psychischer Stress.

Mögliche Darmpilz Symptome

Viele Darmpilz Symptome ähneln denen von anderen Beschwerden & Erkrankungen, wenn jedoch solche Probleme bei Ihnen auftreten, sollten Sie auch immer eine Hefepilzinfektion in Betracht ziehen und Ihren Arzt darauf ansprechen.

Besonders dann, wenn keine eindeutige Diagnose für ein anderes Krankheitsbild gestellt werden kann. Aber auch wenn eine eindeutige Diagnose gestellt wurde, kann es sein, dass zusätzlich der Darmpilz den Körper schwächt und dadurch eine Heilung verzögert wird.

Hier sind nochmals einige allgemeine Darmpilz Symptome, die auftreten können:

  • Chronische Müdigkeit
  • Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit
  • Depressionen, Reizbarkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • allgemeines Unwohlsein ohne konkreten Hintergrund
  • Blähungen
  • Darmkrämpfe
  • rektaler Juckreiz
  • gestörte Darmfunktion, wie Verstopfung oder Durchfall
  • Psoriasis
  • Reizdarmsyndrom
  • wiederkehrender Genitalpilz, Mundpilz, Fußpilz etc.
  • häufige Blaseninfektion bzw. Reizblase
  • Menstruationsstörungen
  • Prämenstruelles Syndrom
  • Funktionsstörungen der Schilddrüse
  • Anfälligkeit für Entzündungen und Infektionskrankheiten
  • Zunahme von Allergien & Lebensmittel-Unverträglichkeiten
  • starkes Verlangen nach Lebensmitteln, die reich an Zucker, einfachen Kohlenhydraten oder Hefe sind

Was hilft gegen die Candida Infektion?

Neben den vom Arzt verordneten Antimykotika stehen Ihnen nach Rücksprache mit Ihrem Arzt zahlreiche Hausmittel gegen Pilzinfektionen zur Verfügung, um den Candida wieder in Griff zu bekommen.

Allerdings reicht es nicht, wie bereits mehrfach darauf hingewiesen, nur die Pilzinfektion medikamentös zu behandeln, sondern entscheidend für den dauerhaften Erfolg ist, dass Sie zum einen Ihr Immunsystem wieder stärken und zum anderen, dass Sie Ihre Darmflora aufbauen.

Ein starkes Immunsystem und eine Darmflora im Gleichgewicht ist dem sowohl dem Candida, als auch schädlichen Bakterien und Viren gewachsen, so dass Sie deutlich seltener mit Infekten rechnen müssen.

Sie sollten außerdem, soweit dies Ihnen irgendwie möglich ist, Ihren Stress sowie potentielle Umweltgifte in Ihrem Umfeld weitgehend vermeiden, um einen dauerhaften Erfolg gegen die Krankheit zu erreichen.

Als weitere Maßnahme ist eine Antipilz-Diät absolut empfehlenswert, damit sich der Hefepilz nicht länger in Ihrem Darm wie im Schlaraffenland fühlen und vermehren kann.

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