Mein Candida Leiden – So wurde ich den Penispilz los

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candida-penispilzJeder der selbst jemals unter einem Genitalpilz gelitten hat, weiß, wie schwer es mir fällt, über meine Erfahrungen mit meiner Candida Infektion zu sprechen.

Ich habe mich aber nach gründlicher Überlegung dazu entschlossen, diesen Text zu verfassen, da ich der Meinung bin, dass Verschwiegenheit der Grund für sehr viel Schmerz und Leid auf der Welt ist. Ehrlich gestanden hat mir Sigrids Erfahrungsbericht Mut gemacht, auch meine Geschichte einzuschicken, denn auch ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht und auf dem gleichen Weg endlich Hilfe erfahren wie sie.

Was ich durchmachen musste, hat wahrscheinlich niemand verdient und ich möchte möglichst vielen Menschen diese Schmach und Leiden ersparen.

Ich möchte lieber anonym bleiben, da mir selbst im Nachhinein meine Erkrankung peinlich ist und ich Angst habe, dass einer meiner Bekannten diesen Text lesen könnte. Ich bin 25 Jahre alt, männlich und litt für einen langen Zeitraum unter einer wiederkehrenden Penispilzinfektion, die von dem Candida albicans ausgelöst wurde.

Zu diesem Zeitpunkt lebte ich seit knapp drei Jahren in einer glücklichen Beziehung, die zwar ihre Höhen und Tiefen hatte, aber dennoch sehr viel Spaß machte und durchaus Zukunftspotential hatte. Meine Erkrankung fiel mir eines Tages beim Duschen auf, als ich eine Art weißen Film auf meiner Eichel feststellen konnte. Dies erschien mir etwas eigenartig, doch ich dachte mir nichts dabei und wusch ihn ab. Meine Freundin befand sich gerade auf Fuerteventura und sollte in zwei Tagen zurückkehren.

Abends ging ich zur Toilette und stellte fest, dass erneut ein weißer Film auf der Eichel war und das Urinieren mir zunehmend Schmerzen bereitete. Hier schöpfte ich einen Verdacht und begann sofort im Internet zu recherchieren. Ich stellte fest, dass meine Symptome darauf hindeuteten, dass ich unter einem Penispilz litt. Besorgt suchte ich einen Urologen auf, der mein bestes Stück in Augenschein nahm und meinen Verdacht bestätigte: Candida!

Ich erklärte ihm, dass ich in großer Sorge sei, doch er konnte mich etwas beruhigen. Er verschrieb mir eine Salbe, sowie Tabletten, welche innerhalb von drei Tagen helfen sollten.

Als ich meine Freundin vom Flughafen abholte, war ich sehr angespannt. Was wenn sie Sex haben will? Ich fuhr sie nach Hause, sprach mit ihr über den Urlaub, kochte ihr etwas Leckeres und ging danach direkt ins Bett. Sie folgte mir und es kam, wie es kommen musste. Sie fing an mich zu küssen und streichelte mich und die Situation drohte zu eskalieren.

Ich erklärte ihr jedoch, dass ich einen sehr stressigen Tag hinter mir habe und einfach nur schlafen möchte. Dies kam in unserer Beziehung noch nie vor und sie schöpfte sofort Verdacht.

Am nächsten Morgen war erneut ein weißer Film zu sehen und routiniert wusch ich ihn ab. Bald sollte sich hoffentlich Besserung einstellen!

Ich geriet noch am selben Tag mit meiner Freundin aneinander, da sie sich nicht begehrt fühlte und mir langsam die Argumente ausgingen. Nachdem aber 2 Tage später der Penispilz immer noch da war und ich um meine Beziehung fürchtete, versuchte ich es mit der Wahrheit und erzählte meiner Freundin davon.

Entgegen meiner Befürchtung, zeigte sie viel Verständnis, nachdem wird uns ausgesprochen hatten und war erleichtert, dass ich nun nicht mehr nach Ausreden suchen musste. Und tatsächlich, einige Tage später war mein Penispilz verschwunden – ich konnte mein Glück kaum fassen, die Salbe hatte tatsächlich geholfen.

Allerdings hielt diese Freude nicht sehr lange an, denn kurze Zeit später, gerade als ich mich im größten Prüfungs-Stress für die FH befand, fühlte ich mich richtig schlapp, müde und ausgelaugt, konnte mich nur schwer konzentrieren und zu allem Übel kamen dann auch noch Magen-Darm-Beschwerden mit Blähungen und Krämpfen hinzu.

Mein erster Gedanke war, dass ich mir wegen all dem Stress eine deftige Gastritis eingehandelt hatte und dies nach meinen Prüfungen wieder vorbei sein würde. Stattdessen wurde es immer schlimmer und ich suchte diesbezüglich einen Arzt auf, der meine Vermutung bestätigte und mir Tabletten verschrieb und mich mit der Empfehlung entließ, es langsamer anzugehen.

Der hatte Humor, ich hatte doch mittlerweile eh noch zu kaum etwas Lust und die Beziehung zu meiner Freundin näherte sich langsam einem Abgrund. Sie fühlte sich vernachlässigt und ausgegrenzt, wir stritten immer häufiger und versuchten uns bald gegenseitig zu meiden.

Dies verstärkte sich noch, als ich plötzlich feststellen musste, dass sich auch ein alter Bekannter wieder bei mir eingefunden hatte: der Penispilz begann wieder zu wuchern, diesmal allerdings waren die Beschwerden allerdings deutlich heftiger, es brannte und juckte, die Eichel war leicht angeschwollen und ich entdeckte diesmal auch weiße Ablagerungen unter der Vorhaut. Der Candida albicans hatte also wieder zugeschlagen.

Also suchte ich erneut den Arzt auf und schilderte die Sachlage. Er bestätigte meine Vermutung und verschrieb mir nun ein Medikament in Zäpfchenform. Die Schmach war unerträglich und ich musste die Zäpfchen stets im Geheimen einführen, da meine Freundin nichts davon mitbekommen sollte, dass ich erneut einen Penispilz zu Gast hatte.

Der Juckreiz nahm zu, die Schmerzen ebenfalls und ich fühlte mich sehr elend. Aber vor allem nahm die psychische Belastung zu und ich kämpfte mit mir, ob ich meiner Freundin doch erneut von meinem Problem erzählen sollte oder nicht. Aber irgendwie war unser Verhältnis inzwischen so angespannt, dass ich immer weniger den Mut aufbrachte, ihr die Wahrheit über meinen erneuten Penispilz zu erzählen. Sie war eh schon extrem misstrauisch und schob meine Antriebs- und Lustlosigkeit auf Desinteresse an ihr bzw. eine Affäre mit einer anderen Frau.

Wir sahen uns kaum noch und ich litt immer noch an der Candida Infektion. Diesmal ging sie nicht so schnell wieder weg und zusätzlich belasteten mich die anderen Probleme. Ich begann selbst im Internet Recherche zu betreiben und stieß auf eine interessante Information, nämlich dass sich der Candida albicans sehr häufig auch im Darm ausbreitet, als Darmpilz bekannt, und dann sehr viele Beschwerden auslöst, die man nicht unbedingt sofort als Candida Infektion erkennt.

Ich las gebannt, was da über die Symptome und Beschwerden stand und konnte es kaum fassen, wie oft ich mich darin wiedererkannte. Zum ersten Mal seit Wochen schöpfte ich endlich wieder Hoffnung, meine Probleme in den Griff zu bekommen. Ich entdeckte einen Ratgeber, der eine ganzheitliche Heilung von Pilzinfekten versprach, nämlich die Ursache und Auslöser zu beseitigen statt, wie bisher bei mir geschehen, nur die Symptome.

In meiner Verzweiflung kaufte ich das E-Book „Schluss mit Pilzinfekten“ und verschlang es ungeduldig. Und je mehr ich las, desto mehr Sinn ergab alles, ich erkannte plötzlich die Zusammenhänge und diese Erkenntnisse erschlugen mich fast. Sofort begann ich, das Konzept gegen den Candida Pilz umzusetzen und hoffte inständig, dass es auch wirklich funktioniert.

Und tatsächlich, innerhalb von wenigen Tagen waren meine Schmerzen komplett verschwunden und es dauerte lediglich zwei Wochen, bis alle Symptome vom Penispilz vollständig weg waren. Aber mindestens genauso wichtig, war für mich die Tatsache, dass sich auch mein Darm immer mehr erholte und damit mein gesamtes Wohlbefinden. Endlich war ich nicht mehr dauernd so müde und lustlos, meine Magen-Darm-Probleme gehören inzwischen ebenfalls der Vergangenheit an und endlich kann ich wieder mein Leben genießen.

Zwar hat es eine Weile gedauert, aber auch mit meiner Freundin hat sich alles wieder zum Besseren gewandelt, nach vielen Aussprachen haben wir beide erkannt, dass wir so einiges falsch gemacht haben in dieser Zeit und uns fest versprochen, künftig ehrlicher miteinander umzugehen. Zwar hoffe ich nicht, dass ich erneut mit dem Candida konfrontiert werde, aber sollte dies doch jemals wieder der Fall sein, weiß ich nun zumindest, worauf ich achten und wie ich damit umgehen kann.

Das E-Book, das außer mir schon tausenden anderen Menschen gegen Candida geholfen hat, kannst du dir hier ansehen!

Erfahrungsbericht eingeschickt von:

Erfahrungsbericht

 

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