Mit der Power-Knolle Knoblauch gegen Candida

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Gesunde Knoblauch Knolle Die Power-Knolle Knoblauch zählt zu den ältesten Heilpflanzen, die wir kennen.

Knoblauch gilt seit vielen Hundert Jahren als „Wundermittel“ gegen allerlei Krankheiten.

Die erste Urform der Knolle soll schon vor über 5.000 Jahren angebaut worden sein.

Knoblauch galt von jeher nicht nur als Nahrungs-, sondern auch als Heilmittel.

Knoblauch in der Antike

Bereits die alten Ägypter hatten die Wirkung des Knoblauchs erkannt. Die Arbeiter erhielten neben Zwiebeln auch immer Knoblauch. Mit Hilfe der als heilig verehrten Knolle schufen sie gigantische Bauwerke wie die Pyramiden. Aber nicht nur in Ägypten wusste man um die Kraft des Knoblauchs.

In China gehört diese Power-Knolle ebenfalls seit über 4.000 Jahren zu den bekannten Heilpflanzen.

Und auch die Römer schätzten die heilende Wirkung des Knoblauchs. Sie verwendeten ihn bei ihren langen Märschen unter anderem auch als Mittel gegen Fußpilz.

Bei allen Völkern war die Knolle aber vor allem wegen ihrer hervorragenden Wirkungsweise gegen Verdauungsstörungen, Atemwegserkrankungen und Infektionen bekannt.

Knoblauch wurde auch als Mittel gegen Schlangenbisse verwendet, half bei Wurmbefall und galt als hochwirksam gegen allgemeine Schwächezustände.

Die Liste der Krankheiten, die durch das Gewürz gelindert werden konnte, wurde im Mittelalter um Pest, Skorbut und später auch Rheuma erweitert.

Und dann gab es da noch die Sache mit den Vampiren ;-)…

Was macht Knoblauch so gesund?

Sicherlich besteht die heilende Wirkung der kleinen Knolle in erster Linie aus einem Zusammenspiel der unterschiedlichen Inhaltsstoffe. Eine besondere Bedeutung dürfte dem Alliin zugeschrieben werden. Wird die Knolle geschält, geschnitten oder gehackt, wird das Enzym Alliinase freigesetzt. Durch die chemische Reaktion mit der Luft bildet sich die Schwefelverbindung Allicin, die auch für den typischen Geruch verantwortlich ist.

Allicin sorgt dafür, dass die Werte der im Blut enthaltenen Enzyme Katalase und Glutathionperoxidase steigen. So werden freie Radikale besser abgefangen. Gleichzeitig werden die Zellmembranen vor Schäden geschützt, was den Alterungsprozess verlangsamt.

Da Knoblauch die Gefäße erweitert und den Blutfluss verbessert, eignet es sich sehr gut um den Bluthochdruck zu senken. Diese positive Wirkung ist auf die in der Knolle enthaltenen Saponine zurückzuführen, die auch für einen verbesserten Cholesterinspiegel sorgen können.

Der positive Einfluss auf bessere Fließeigenschaften des Blutes geht auf die ebenfalls im Knoblauch enthaltene weitere Schwefelverbindung Ajoen zurück. Sie reduziert den Gerinnungsstoff Fibrin.

Knoblauch als natürliches Antibiotikum

Die bereits erwähnte Schwefelverbindung Allicin ist sehr wirkungsvoll bei pathogenen Mikroorganismen und hilft auch gegen Parasiten.

[Tweet „Ihre keimtötenden Eigenschaften erweisen sich bei Viren, Pilzen, Würmern und anderen Angreifern gegen das Immunsystem als äußerst wirksam.“]

Im Gegensatz zu einer häufig bei künstlich hergestellten Antibiotika beobachteten Nebenwirkung, die die Darmflora belastet, zeigt sich Knoblauch hier eher förderlich. [Tweet „Eine gesunde Darmflora stärkt die Abwehr, sie macht den größten Teil des menschlichen Immunsystems aus.“] Folgendes Video zeigt kurz einige der vielen Vorteile der Power-Knolle Knoblauch.

Knoblauch Kapseln, Tabletten oder doch lieber frisch?

Viele Menschen scheuen sich frischen Knoblauch zu verzehren, weil sie den unangenehmen Geruch fürchten. Diese Schutzmaßnahme der Natur lässt Viele zu Knoblauch Kapseln oder Dragees greifen.

Es stellt sich jedoch die Frage, ob Nahrungsergänzungsmittel ebenso wirksam sind, wie frisch zubereiteter oder roher Knoblauch. Das von der Knolle gebildete Allicin ist eine relativ instabile Schwefelverbindung. Erwärmung, Gefriertrocknung und ähnliche Bearbeitungen wirken sich auf mit hoher Wahrscheinlichkeit ungünstig die positiven Eigenschaften dieses Wirkstoffs aus.

Allicin entsteht aus der chemischen Verbindung von Alliin und Luft. Das für diesen Prozess entscheidende Emzym Alliinase verliert durch den Einfluss zu hoher oder zu niedriger Temperaturen seine Wirkung.

Die Herstellung von Kapseln und Dragees erweist sich daher als eine schwierige Aufgabe. Daher sollte man darauf achten, wie viel Allicin tatsächlich in den angebotenen Produkten enthalten ist.

Knoblauch Wirkung auf die Gesundheit

Knoblauch entfaltet seine höchste Wirksamkeit bei rohem Verzehr. Möchte man ihn zum Kochen verwenden, sollte er erst zum Schluss zu den Speisen hinzugefügt werden.

Die Knoblauch-Zitronen-Kur

Eine beliebte Methode, um die Gesundheit auf Vordermann zu bringen, ist die Knoblauch-Zitronen-Kur. Sie soll unter anderem bei Arteriosklerose helfen, den Cholesterinspiegel senken, und gegen Bluthochdruck wirken.

Die Zubereitung ist schnell und einfach:

  • 30 Knoblauchzehen
  • 5 ungeschälte Zitronen
  • 1 l Wasser
  • 1 TL natives Öl

Knoblauch und Zitrone gut zerkleinern, am besten in einem Mixer, und mit dem Wasser erhitzen, aber nicht kochen. Das Öl hinzugeben, das Ganze etwas abkühlen lassen und noch warm in verschließbare Gläser geben. Anschließend kann der Trunk im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Trinken Sie täglich ein kleines Schnaps-Gläschen. Nach zwei bis drei Wochen ist die Kur beendet. Anhänger der Kur empfehlen, die Kur nach einer Pause von acht Tagen zu wiederholen. Man sollte die Kur zwei bis drei Mal im Jahr durchführen.

Knoblauch gegen Pickel

Schneiden Sie eine Knoblauchzehe in Scheiben und legen Sie diese auf die betroffenen Partien. Es empfiehlt sich eine Anwendung über Nacht, damit die Inhaltsstoffe gut einziehen können. Im Zweifelsfall versuchen Sie, die Scheiben mit einem Pflaster zu fixieren. Am nächsten Morgen reinigen Sie die betroffenen Stellen gründlich mit heißem Wasser.

Knoblauch gegen Erkältung

Nehmen Sie eine geschälte Knoblauchzehe in den Mund und behalten Sie sie so lange im Mund, bis der Geschmack verflogen ist. Wenn Sie diese Prozedur insgesamt dreimal hintereinander überstanden haben, sollten Schnupfen, Husten und Halsschmerzen verflogen sein.

[Tweet „Sie können sich auch einen Hustensaft aus einer gepressten Zehe, 1 EL Zitronensaft und 1 EL Honig mischen.“]

Knoblauch gegen Herpes

Herpes tritt besonders häufig bei einem geschwächten Immunsystem auf. Daher empfiehlt es sich, relativ häufig Knoblauch zu verzehren, wenn man unter Herpes leidet, da es einen besonders positiven Einfluss auf das Immunsystem hat.

Die antioxidative Wirkung der Knolle bewährt sich auch hier. Knoblauch enthält zudem den sekundären Pflanzenstoff Eugeniin. Eugeniin ist Studien zufolge sehr wirksam gegen Herpes. Es konnten selbst bei schwierigen Fällen, die mit den Mitteln der Schulmedizin nicht mehr therapiert werden konnten, Erfolge erzielt werden.

Knoblauch gegen Candida

Der hartnäckige Mundpilz erweist sich häufig sehr resistent gegen eine Vielzahl von Behandlungsmethoden. Das von der Knolle produzierte Ajoen ist ein hochwirksames Mittel gegen Pilze und kann auch bei Candida beachtliche Erfolge aufweisen. Die Wissenschaft vermutet, dass durch das Gewürz die Zellwände der Candida-Kulturen zerstört werden.

Knoblauch gegen Zecken & Flöhe

Ob Zecken und Flöhe wohl mit Vampiren verwandt sind? Zumindest lassen sie sich ebenso wirksam mit der kleinen Knolle vertreiben.

Geben Sie etwas Öl zu einer zerdrückten Knoblauchzehe und tragen Sie es gleichmäßig auf den Körper auf. Nach einer kurzen Einwirkzeit kann es wieder abgewaschen werden. Sie werden sehen, dass Zecken und Flöhe Sie ab sofort meiden. Allerdings könnte es passieren, dass auch der ein oder andere Mensch etwas den Abstand zu Ihnen vergrößert. Der Geruch wirkt nicht gerade anziehend.

Vorsicht bei der Anwendung bei Hund und Katze! Da die Knolle bei unseren vierbeinigen Freunden als giftig einzustufen ist, kann eine zu hohe Dosierung Probleme mit sich bringen. Insbesondere eine Beimischung ins Futter birgt einige Risiken.

Was hilft gegen Knoblauch-Geruch?

Der Geruch konzentriert sich nicht nur auf den Atem, sondern dringt auch durch die Haut-Poren. Das macht eine wirkungsvolle Bekämpfung recht schwierig.

Gegen die klassische Knoblauch-Fahne gibt es einige Geheimtipps. Petersilie, Milch oder die Zitrone sollen dem unangenehmen Geruch mit Effizienz zu Leibe rücken. Versuchen Sie es aber auch einmal mit Ingwer. Nicht nur, dass Ingwer den Geruch abmildert, er verfügt auch selbst über viele Heilkräfte, sodass sich beide Gewürze positiv ergänzen.

Im Zweifelsfall bleibt nur, auf frische Knollen zu verzichten und auf Knoblauchpräparate zurückzugreifen. Achten Sie hierbei aber darauf, Produkte zu wählen, die einen möglichst hohen Anteil an natürlichen Inhaltsstoffen ausweisen. Insbesondere die Konzentration des Allicins ist entscheidend für die Wirksamkeit.

Welche Knoblauchsorten gibt es?

Schwarzer Knoblauch entsteht durch die natürliche Fermentierung normaler Knollen. Durch die Zugabe von Hitze und Luft wird das Gewürz auf natürliche Art gealtert. Es erhält eine weiche Konsistenz, der Geschmack ist leicht süßlich, wie Lakritz mit einer Knoblauchnote. Diese Art ist geruchlos und kommt ohne intensiven Knoblauchgeschmack aus.

Schnittknoblauch gehört zu den Lauchgewächsen und wird auch als Chinesischer Knoblauch bezeichnet. Der Geschmack erinnert mehr an Knoblauch, denn an Lauch. Er wird sehr häufig in der chinesischen Küche verwendet.

Wilder Knoblauch ist den meisten von uns wohl unter dem Namen Bärlauch bekannt. Offiziell gehört er zu den Liliengewächsen und ist ein Verwandter des Knoblauchs. Bärlauch werden ebenso positive Eigenschaften zugeschrieben, wie seiner „großen Schwester“.

Grüner Knoblauch sieht aus wie Lauchzwiebeln, schmeckt aber so wie es sein Name erwarten lässt. Er ist identisch mit Schnittlauchknoblauch oder auch chinesischem Knoblauch.

Knoblauch selber anbauen

Hier ist noch ein kleines Video, das Ihnen zeigt, wie einfach Sie Knoblauch selber anbauen können:

Wie lagere ich Knoblauch richtig?

Am besten lagern Sie die Knollen an einem kühlen und trockenem Ort, oder geben Sie ins Gemüsefach. Insbesondere bei höheren Temperaturen empfiehlt sich die Aufbewahrung im Kühlschrank.

Um zu verhindern, dass die Zehen austrocknen, sollten Sie eine angebrochene Knolle innerhalb von ca. vierzehn Tagen aufgebraucht haben,

Möchten Sie die Zehen länger lagern, sollten Sie den Knoblauch in Öl einlegen. Öl steigert zudem die positiven Wirkungen des Knoblauchs
Schälen Sie hierzu zwei Knollen, entnehmen Sie die gehäuteten Zehen und geben Sie diese in ein verschließbares Glas. Nun füllen Sie hochwertiges Olivenöl ein, bis die Zehen gut bedeckt sind, und verschließen das Glas. Wenn Sie die Zehen einige Tage ziehen lassen, können Sie das Öl anschließend zur Zubereitung von Speisen verwenden und diesen ein angenehmes Knoblauch-Aroma verleihen.

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